Rezensionen zu Band 3

Viele sind es zwar noch nicht, aber ich sammele sie – wie bei jedem Band – auf der Unterseite hier im Blog, wo Ihr sie jederzeit nachlesen könnt 🙂

Recht spannend fand ich diese hier von armariumnostrum, denn die Rezensentin fragt sich, ob ich den Schnitt zwischen Band 3 und 4 geplant hatte oder spontan machen musste. Darauf will ich gern antworten: Ja, der Schnitt erfolgte sehr spontan. Bis kurz vor dem Abgabetermin versuchte ich noch fieberhaft, die Geschichte in einem einzigen Band unterzubringen, denn ich habe damit gerechnet, dass mich der Verlag eher einen Kopf kürzer machen als den Roman aufteilen würde. Zum Glück lag ich damit falsch! Hätte ich am Ende tatsächlich noch schnell alles in einen Band stopfen müssen, wäre das Finale ein Fiasko geworden. Vielen Dank deshalb an den Piper Verlag, dass er so flexibel auf die unerwartete Situation reagierte! 🙂

Dazu muss man nämlich wissen, dass Verlagsprogramme schon ein Jahr im voraus geplant werden. Nur so kann alles vorbereitet und ein halbes Jahr vorher ein Katalog an die Buchhändler verschickt werden, der alle Bücher ankündigt. Für mich als Autor bedeutet das jedoch, dass ich voraussagen soll, bis wann ein Roman fertig sein wird. An diesen Abgabetermin muss man sich natürlich eigentlich auch halten, weil Lektoren, Herstellung, Druckerei, Buchhändler und nicht zuletzt Leser auf das angekündigte Buch warten. Nach mittlerweile drei Athanor-Bänden muss ich aber zugeben, dass es mir sehr schwer fällt, realistisch zu schätzen, wie lange ich für einen Roman brauche, denn jeder ist anders. Bei Band 1 gab es kein Problem. Band 2 war ursprünglich recht schnell fertig gewesen, doch dann fiel mir ein, wie das Buch noch viel spannender sein würde, und ich schrieb fast den gesamten Roman noch einmal um und baute neue Szenen ein. Den Abgabetermin konnte ich daher nicht einhalten, aber es gab genug Spielraum, sodass das Buch dennoch pünktlich erschien. Bei Band 3 war es nun so, dass die Geschichte beim Schreiben viel umfangreicher und damit länger wurde, als ich es erwartet hatte.

Mittlerweile glaube ich, dass mich meine Romane immer wieder überraschen werden. Und das ist eigentlich auch gut so, denn Schreiben ist ein kreativer Prozess, den ich nicht abwürgen will, um irgendwelche Termine einzuhalten. Die besten Ideen kommen mir immer, wenn ich mir Zeit und Muße gönne. Und ich will nur die besten Ideen zu Papier bringen!

Ich hoffe, der kleine Blick hinter die Kulissen war für Euch interessant. Für mich heißt es jetzt: Zurück an den Schreibtisch! “Die Letzte Schlacht” wartet auf mich 🙂

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